Meditation
Innere Balance: Wie Meditation Körper und Geist harmonisiert

Indikation:
Meditationsverfahren werden in der Ganzheitsmedizin zur Unterstützung bei Stressbewältigung, Angststörungen, Depressionen, Schlafproblemen und chronischen Schmerzen eingesetzt. Sie dienen der Förderung des allgemeinen Wohlbefindens, der emotionalen Stabilität und der geistigen Klarheit. Zudem werden sie in der Prävention und Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen genutzt, da sie helfen können, das autonome Nervensystem zu regulieren und das Immunsystem zu stärken.
Wirkungsprinzip:
Meditation wirkt durch gezielte Konzentration, bewusste Atmung und Achtsamkeit auf Körper und Geist. Sie beeinflusst das autonome Nervensystem, indem sie die Aktivität des Sympathikus (Stressreaktion) senkt und den Parasympathikus (Entspannung) aktiviert. Dadurch kommt es zu einer Verringerung von Stresshormonen wie Cortisol, einer Verbesserung der Herzratenvariabilität und einer erhöhten Produktion von Glückshormonen wie Serotonin. Zudem zeigen bildgebende Verfahren Veränderungen in bestimmten Gehirnarealen, die mit Emotionen, Aufmerksamkeit und Schmerzverarbeitung verbunden sind.
Ergebnisse:
Studien belegen, dass regelmäßige Meditation zu einer besseren psychischen Widerstandskraft, einer verbesserten Konzentrationsfähigkeit und einer gesteigerten Lebensqualität führt. Sie kann Symptome von Angst und Depression lindern, die Schlafqualität verbessern und Schmerzen reduzieren. Zudem profitieren Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Reizdarmsyndrom von den positiven Effekten der Meditation. In der Ganzheitsmedizin wird sie deshalb als wertvolle Ergänzung zu konventionellen Behandlungen betrachtet.